7 Gründe, warum Frauen Krafttraining machen sollten

Wenn mir andere Frauen erzählen, dass sie Sport machen oder damit anfangen wollen, dann meinen Sie fast immer Ausdauertraining wie Laufen, den Crosstrainer, oder in einen Kurs wie Step Aerobic oder zum Zumba zu gehen.


Die selben Frauen wollen aber einen schönen, definierten Körper mit einem tollen Hintern haben und machen dann noch Pilates oder Yoga. Warum wird das Krafttraining völlig ausser Acht gelassen?


WAS IST KRAFTTRAINING UND WARUM SOLLTEN WIR MÄDELS ES MACHEN?


Krafttraining ist eine Form von Widerstandsstraining. Es ist wissenschaftlich belegt, dass Muskeln nur wachsen und kräftiger werden können, wenn sie gegen einen Widerstand trainieren. Der Widerstand im Krafttraining ist das eigene Körpergewicht, Hanteln, ein TRX Trainer, Kettlebells oder Maschinen.


UND WARUM SCHRECKEN DIE MEISTEN FRAUEN VOR DEM KRAFTTRAINING ZURÜCK?


Die meisten Frauen glauben, dass Krafttraining etwas für Männer ist. Sie glauben, dass sie dicke Muskeln bekommen, es ist gefährlich, schlecht für die Gelenke, und wenn man erstmal Muskeln hat, dann darf man nicht aufhören, weil die Muskeln sonst zu Fett werden.


Alles Quatsch!! Diese Mythen halten sich leider schon zu lange und viel mehr Frauen würden Krafttraining in Ihr Training einbauen, wenn sie die Vorteile kennen würden.


VORTEILE DES KRAFTTRAININGS - DARUM!


1. Erhöhung des Stoffwechsels führt zu Gewichtsverlust


Indem die Muskeln durch Training gestärkt werden, steigt der Stoffwechsel an. Und das nicht nur beim Training sondern immer, auch wenn man schläft. Der Grundumsatz (Resting Metabolic Rate), also das, was unser Körper an Kalorien verbrennt, indem er existiert, steigt an. Athleten z.B. sind wahre Kalorienverbrennungsmaschinen, auch wenn sie gerade nicht trainieren.

Werden mehr Kalorien verbrannt als aufgenommen, verliert man Gewicht.


Wenn man aber Gewicht verliert, indem man nur die aufgenommen Kalorien reduziert oder Cardio (wie Gehen, Rennen, Radfahren, Schwimmen) macht, verliert man nicht nur Fett, sondern auch Muskelkraft. Das kann problematisch werden, denn wenn der Körper Muskelkraft verliert, wird der Stoffwechsel verlangsamt und am Ende verbrennt man weniger Kalorien und man nimmt gar nicht mehr ab. Durch das Krafttraining wird der Stoffwechsel gehalten oder verbessert. Natürlich ist auch Krafttraining keine Magie, aber viele Experten halten es für einen essentiell wichtigen Part beim Abnehmen.


2. Es stärkt die Knochen und senkt das Risiko, an Osteoporose zu erkranken.


Mit steigendem Alter sinkt die Estrogen Produktion bei Frauen, was zu Osteoporose führen kann. Es gibt viele Studien, die einen positiven Zusammenhang zwischen Knochendichte und Krafttraining belegen. Wenn die Knochen das "Ziehen" vom Muskel beim Training spüren, wird das Knochenwachstum stimuliert. Krafttraining kann nicht nur Osteoporose vorbeugen, sondern die Knochendichte erhöhen, wenn man regelmäßig trainiert.


3. Schutz vor Depression


Frauen erkranken zweimal so häufig an einer klinischen Depression wie Männer, trotzdem unternehmen erstaunlicherweise zwei Drittel von diesen Frauen nichts dagegen. Beim Krafttraining werden Noradrenalin, Dopamine und Serotonine ausgeschüttet, die dabei helfen, sich gut zu fühlen und glücklich zu sein. Durch Krafttraining erlangt man auch mehr Selbstbewusstsein und es führt zu besserem Schlaf. Alles in allem ein guter Schutz vor Depression oder eine Hilfe, wenn man unter Depression leidet.


4. Mehr Energie


Einen der besten Energie Lieferanten gibt es nicht abgefüllt zu kaufen, sondern man erlangt es durch Training. Krafttraining vermittelt einem das Gefühl, etwas erreicht zu haben und man tankt Energie, da es das Blut zum Zirkulieren bringt.


Und auch Millionäre und Top Manager wissen darum: sie sind oft Workaholics, dennoch können sie anscheinend jahrelang auf Top Niveau arbeiten ohne einen Burn Out zu erleiden. Warum? Weil sie regelmäßig trainieren und so Stress und Angstgefühle abbauen können.


Wenn man etwas bewegen will, benötigt man Energie, und davon hat man einfach mehr, wenn man körperlich fit ist.


5. Schutz der Knie und des Rückens


Wenn man einen Muskel oder einem Gelenk Kraft entgegensetzt, kräftigt man diesen. Was Dich nicht umbringt macht Dich stärker. In diesem Fall stimmt es! Wenn man also insbesondere eine Kniebeuge mit Gewicht macht, kräftigt man das Knie. Es stimmt aber auch, dass wenn man zuviel Gewicht nimmt, man seinem Körper Schaden zufügen kann, insbesondere, wenn man die Übungen nicht korrekt ausführt. Wenn man seinen Körper aber sicher an seine Grenze führt, wird er kräftiger und das umliegende Gelenk wird besser geschützt. Helfen kann hier natürlich ein Personal Trainer, der die Übungen zeigt.


Zudem haben Frauen ein größeres Becken als Männer, wodurch der sog. "Q Winkel", der Winkel mit dem der Oberschenkelknochen auf das Schienbein trifft, etwas größer ist. Durch diesen leicht größeren Winkel ist Frau 10mal anfälliger für ein Kreuzbandriss als Mann. Kräftigt man durch Squats, Lunges, etc. die Hüft- und Beinmuskulatur, reduziert man das Risiko.


Auch dem Bandscheibenvorfall kann vorgebeugt werden, indem man Krafttraining macht. Denn durch schwache Muskulatur kann so ein Bandscheibenvorfall erst hervorgerufen werden. Auch nach einem Bandscheibenvorfall ist es unbedingt wichtig, die richtigen Übungen zur Kräftigung des Bereichs zu machen.


6. Bessere Haltung


Eine kyphotische (nach vorne gebeugte Haltung) ist im Alltag sehr oft anzutreffen. Wir sitzen zu viel vornübergebeugt, was mittel- und langfristig zu Beschwerden führt. Beim Krafttraining wird die Rückenmuskulatur gestärkt, was Rückenprobleme vorbeugt und man geht wieder aufrecht. Und mal ehrlich - wir sehen doch einfach besser aus und kommen selbstbewusster rüber, wenn wir aufrecht gehen. Gerade halten - unsere Mütter hatten doch Recht ;-)


7. Mehr Selbstbewusstsein


Wenn man etwas Neues ausprobiert, fühlt es sich toll an! Man traut sich und überwindet seinen inneren Schweinehund. Ich sehe das oft in meinen Trainings, wenn meine Klienten einen Handstand machen sollen. Dieser schockierte Blick, den ich bekomme! Und dann das unglaubliche Gefühl hinterher, es geschafft zu haben. Diese stolze Gefühl trägt man den ganzen Tag mit sich und es überträgt sich auf jeden Aspekt im Leben. Ich schaffe diese Übung! Dann schaffe ich auch diese Herausforderung bei der Arbeit.


Wenn man beim Training Tagebuch führt über die Übungen und Gewichte, wird man überrascht sein, wieviel kräftiger man im Laufe der Zeit wird und was man erreichen kann. Man darf sehr wohl stolz darauf sein, schliesslich hat man hart dafür gearbeitet.


Man sollte immer langsam anfangen und sich langsam an schwierigere und schwerere Übungen heranwagen. Qualität geht immer vor Quantität!






QUELLEN:

ACE FITNESS

https://www.aerzteblatt.de/archiv/7898/Praevention-und-Therapie-der-Osteoporose-Die-Bedeutung-des-Sports-und-der-koerperlichen-Aktivitaet


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